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Antennenflutgesetz: Wir haben die 4807 Seiten gelesen — und ziehen einen unbequemen Schluss

Der Bund hat sämtliche Stellungnahmen zur geplanten Lockerung des Mobilfunk-Bewilligungsverfahrens — dem sogenannten «Antennenflutgesetz» — veröffentlicht: ein einziges amtliches Dokument von 4807 Seiten. Unser technischer Berater Andreas Gross hat sich nicht auf eine Zusammenfassung verlassen, sondern im Original Stellungnahme für Stellungnahme durchgearbeitet.

Das Ergebnis ist ein Weckruf — und es lohnt sich, ihn ernst zu nehmen.

Die wichtigsten Punkte in Kürze:

Die verbreitete Hoffnung, die Kantone würden das Gesetz versenken, hält der Primärquelle nicht stand: Die grosse Mehrheit der Kantone, die Direktorenkonferenz der Kantone, fünf von sechs Parteien und der Städteverband tragen die Beschleunigung mit. Nur Genf und Graubünden lehnen klar ab; einzig die Grünen stellen sich aus rechtsstaatlichen Gründen quer.
Trotzdem ist die Vorlage angreifbar — und das steht ebenfalls im amtlichen Dossier: Mehrere Kantone benennen genau die Mängel, auf die es ankommt (nachträglicher statt vorbeugender Rechtsschutz, offene Haftungsfragen), und selbst zustimmende Kantone halten die versprochene Behörden-Entlastung für unrealistisch.
Der Kern: Eine Erhöhung der Strahlungs-Grenzwerte hat das Parlament dreimal abgelehnt. Sie kommt trotzdem — durch die Hintertür der Berechnungsregeln, weil dieser Weg das Referendum umgeht. Genau das ist der wunde Punkt.
Die Schlussfolgerung ist klar und sie ist kein Grund zur Resignation: Niemand rettet das Einspracherecht «von oben». Der wirksame Hebel liegt vor Ort — in der fachlich fundierten Baueinsprache gegen jede einzelne Antenne, solange das bewährte Verfahren noch gilt. Genau dort setzen wir als Verein an, und genau dafür braucht es belastbare technische Argumente statt allgemeiner Bedenken.

Den vollständigen Hintergrundartikel mit allen Belegen, Quellen und Fallbeispielen lesen Sie hier:

  • Wer das Antennenflutgesetz stoppen will, muss aufhören zu hoffen

Wer in seiner Nachbarschaft eine Baupublikation für eine Mobilfunkanlage sieht: Warten Sie nicht auf andere — lassen Sie das Standortdatenblatt prüfen, bevor die Einsprachefrist abläuft. Der Verein 5Gfrei unterstützt Sie dabei.

Musterfall Pollegio (TI): So können Gemeinden Mobilfunkantennen wirksam einschränken

Einer kleinen Tessiner Gemeinde ist gelungen, was viele für unmöglich halten: Sie hat Mobilfunkantennen aus Wohnzonen verbannt, Schutzabstände um Schulen und Kirchen festgelegt – und der Tessiner Staatsrat hat das am 25. Februar 2026 nochmals ausdrücklich genehmigt.

Weiterlesen: Musterfall Pollegio (TI): So können Gemeinden Mobilfunkantennen wirksam einschränken

Bundesrat plant Änderung der Bewilligungsverfahren für Mobilfunkantennen

Der Bundesrat hat tatsächlich einen Gesetzesentwurf in die Vernehmlassung geschickt, der das Bewilligungsverfahren für Mobilfunkantennen (inkl. 5G) grundlegend verändern könnte.

Siehe Pressemeldung: https://www.computerworld.ch/mobile/mobilfunk/bundesrat-vereinfachtes-bewilligungsverfahren-mobilfunkantennen-2979323.html

Das würde unseren Widerstand gegen 5G-Bauanträge zu Fall bringen.

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Von 4G zu 5G – was ändert sich in Bezug auf die biologischen Wirkungen?

Mit dem Ausbau von 5G wird vielerorts der Eindruck erweckt, es handle sich lediglich um „mehr vom Gleichen“ im Vergleich zu 4G. Tatsächlich bringt die neue Technologie jedoch einige fundamentale Unterschiede mit sich, die auch im Hinblick auf die biologischen Wirkungen von Bedeutung sind.

Weiterlesen: Von 4G zu 5G – was ändert sich in Bezug auf die biologischen Wirkungen?

RFK Jr. schlägt Alarm wegen 5G: „Die Wissenschaft ist eindeutig

RFK Jr. schlägt Alarm wegen 5G: „Die Wissenschaft ist eindeutig – HF-Strahlung ist eine Gefahr für die öffentliche Gesundheit“

Seit Jahren warnt Robert F. Kennedy Jr. vor den Gefahren unkontrollierter HF-Strahlung durch 5G und drahtlose Technologien. Nun sind die Beweise unbestreitbar:

🔴 5G-Strahlung dringt in menschliches Gewebe ein, stört die Blut-Hirn-Schranke und steht im Zusammenhang mit Glioblastomen und anderen Krebsarten.
🔴 Tausende von begutachteten Studien bestätigen diese Risiken – dennoch hinkt die USA bei der Regulierung hinter anderen Nationen hinterher.
🔴 Glioblastome breiten sich epidemieartig aus, wobei Studien einen Zusammenhang zwischen der Lage der Tumore und der gewohnheitsmäßigen Nutzung von Mobiltelefonen herstellen.

„Wir führen ein groß angelegtes, unkontrolliertes Experiment an unseren Kindern durch“, sagt RFK Jr. „Warum installieren wir 5G-Antennen an Grundschulen? Warum warnen wir die Öffentlichkeit nicht davor, Mobiltelefone vom Kopf fernzuhalten?“

  1. Soldaten als Versuchskaninchen? Warum militärische EMF-Exposition kein Tabu sein darf
  2. Vorschlag einer Mobilfunk-Volksinitiative, um den 5G-Spuk ein für alle mal zu beenden
  3. Radiowellen sind schädlich, Punkt! Leistungspegel ist irrelevant
  4. Reflektionen widerlegen die Standortdatenblätter

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